Lokales

IDG feiert 1. Döhrener KNUT-Party

[DÖHREN]

Farbige Lichter und helles Lachen, kalte Luft und heiße Getränke, dazu etwas Partymusik in Döhrens beliebtem Wohnzimmer: Mit Döhrens erster KNUT-Party hat die Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) am Drei-Königs-Tag alle Nachbarn zum stimmungsvollen Abschluss der Weihnachtszeit im Quartier eingeladen.

„Bringt gern euren alten Tannenbaum, eine batteriebetriebene Lichterkette, Picknick und Ständer mit“, hat der IDG-Vorsitzende Michael Woller-Putz zuvor aufgefordert. Für heißen Glühwein und Kinderpunsch sorgt derweil seine Stellvertreterin Mirjana Schütze, mit einem Getränkewagen ihres Döhrener Unternehmens fremd-essen. Mehr als 30 Singles, Paare und Familien sind diesem Vorschlag gefolgt und verbringen hier so am frühen Abend im idyllischen Weihnachtsbaumwäldchen-Ambiente bei Musik fernab von den Festtagen und bei munteren Gesprächen eine gesellige Zeit. „Danach kann der Baum an der Sammelstelle Fiedeler Platz entsorgt werden“, betont Döhrens auf vielen Ebenen aktive, leidenschaftlich kreative Künstlerin Kathrin Lippel. Sie hatte in der Adventszeit die Idee zur Premiere der skandinavischen KNUT-Tradition auf dem Fiedeler Platz gehabt und dies dann erfolgreich dem IDG-Vorstand vorgeschlagen. „Ich liebe es, den Alltag etwas bunter zu machen“, begründet sie ihre Motivation.

Dabei ist die IDG mit ihrem Fest sogar der Zeit voraus. Denn der nach einem später heiliggesprochenem, mittelalterlichen Herrscher, benannte St.-Knuts-Tag wird in Schweden und Finnland eigentlich erst eine Woche später gefeiert, am 13. Januar. Traditionell ist dies dort der 20. und letzte Tag der Weihnachtszeit. Der Baum wird – je nach Familie – mehr oder weniger von Kerzen und Dekoration abgeplündert. Letzte an ihm hängende Weihnachtssüßigkeiten werden vernascht und der Baum dann zur sachgerechten Entsorgung – salopp gesagt – aus der Wohnung geworfen. Allerdings wohl nicht so aus den Fenstern, wie es das schwedische Möbelhaus IKEA erstmals 1996 amüsant in einem seiner Werbespots zeigte. Dies ist wohl in Schweden – wie auch in Deutschland – zumindest eine Ordnungswidrigkeit. Die Bäumchen aus Döhrens Wohnzimmer werden zum Schluss ordentlich weggetragen – zur nahen Sammelstelle.

 

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