Lokales

Stimmungsvoller Advent in der „Guten Stube“

[DÖHREN]

Schnee in Döhren gab es am ersten Advents-Wochenende – wie bereits im Vorjahr – zwar wieder nicht. Dennoch feierten viele Hundert kleine und große Stadtteilbewohner sowie Gäste aus dem Umland an beiden Wochenend-Tagen mit Freuden in der kleinen, extra aufgestellten Budenstadt auf dem Fiedelerplatz. Dafür sorgte rund um den am Vortag hier von der Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) aufgerichteten und von Kinderhand dann liebevoll geschmückten 6-Meter-Weihnachtsbaum in der Platzmitte auch das kreativ-festliche Angebot. Dieses hatte ein vielköpfiges IDG-Organisationsteam mit den von ihr eingeladenen 14 ausstellenden Händlern, Künstlern und Vereinen aus dem Stadtteil geplant und umgesetzt. Mit liebevoll gestaltetem Kunsthandwerk und selbstgebastelten Dekorationen, einer Vielzahl kreativer Geschenkideen, Livemusik, Mitmachangeboten für Kinder und allerlei Leckereien wurde so stimmungsvoll auf die beginnende Advents- und Weihnachtszeit eingestimmt.

Zwischen heißem Glühwein und lecker-duftenden Waffeln, flackerndem Kerzenlicht und feierlichem Geschichtenerzählen rätselten Eltern und Kinder vor allem jedoch: Erscheint auch der Weihnachtsmann? Oder etwa nicht? Wer an beiden Nachmittagen aufpasste, bemerkte jedoch schnell dessen Anreise: Wie im Vorjahr schaute der Weihnachtsmann – wieder gezogen von seinem Segway-Elektro-Rentier – auf dem Fiedeler Platz vorbei, ließ sich von und mit Groß und Klein fotografieren und hatte auch kleine Gaben für die Kinder dabei. „Um Müll zu vermeiden, hat er in diesem Jahr jedoch keine Adventskalender verteilt, sondern über 300 Überraschungs-Tüten, mit Malheft, Stempel und kleinen Süßigkeiten“, so der IDG-Vorsitzende Michael Woller-Putz. Dafür standen an beiden Nachmittagen die Kinder und ihre Eltern bzw. Großeltern in langen Schlangen vor dem Märchenzelt, in dem der Weihnachtsmann hören wollte, wer denn das Jahr über artig gewesen war.

Wer vorher oder hinterher Zeit und Lust hatte, konnte an gleicher Stelle von der Weihnachtsfee Jutta Geschichten zur Weihnachtszeit für kleine Leute hören. Auch Musikliebhaber kamen auf ihre Kosten. Obwohl natürlich alles kostenlos zu hören war, als der Adventsmarkt am Samstag zu den Klängen des Posaunenchors von St. Petri seine Pforten öffnete und am Sonntag der Kinderchor St. Petri weihnachtliche Weisen zum Besten gab. Unter dem Partybaldachin neben dem Weihnachtsbaum sorgte auch der Singer/Songwriter „Just Tony“ für festliche Stimmung. Derweil lockten die ausstellenden Kunsthandwerker, Döhrener Geschäftsleute und örtlichen Vereine und Einrichtungen mit allerlei schönen Dingen zum Verzehr, mit festlicher Dekoration für Daheim oder aber mit kleinen Geschenkideen für den weihnachtlichen Gabentisch. So heizte Andreas Droeße, von der Messermanufaktur Knifeart, seinen Ofen an und präsentierte seine frisch geschmiedeten Messer.

Familie Putz, vom technischen Handel Ludwig Kötting, bot leuchtende Artikel für die dunkle Jahreszeit und allerlei Deko- und Geschenkartikel an und die Brausebude wärmte von innen mit ihrem berühmten Apfelpunch nach Geheimrezept. Mimis Lovables, mit ihren liebevoll selbstgemachten Puppen und anderen schönen Dingen, durften in dieser Runde genauso wenig fehlen, wie der Verein zur Förderung seelisch Behinderter, mit ihren mit Herz gefertigten Holz-Artikeln. Am Thermomix-Stand gab es zudem viele Ideen für ein perfektes Gericht.

Martin Weber lieferte am Stand seiner Döhrener Imkerei die passenden Fest-Kerzen für den gedeckten Tisch und Honigvarianten – sogar mit Blaubeere – für das Dessert oder zum Stärken des Tees. Mit einem Burger vom Butjer oder den bewährten Pommes Frites und der Bratwurst von Blau-Weiß Döhren konnte man sich deftig stärken. Für den süßen Zahn gab es Zimtschnecken aus dem Schneckenhaus, Waffeln am Stand der DLRG oder Crêpes am Schmalzkuchenstand von Mark Melbert. Begleitend zu Gebäck umwehte den Fiedeler Platz das gesamte Wochenende außerdem der aromatische Duft frischen Kaffees und Kakaos. vom Kaffeerad der Diakonie Himmelsthür, ebenso Glühwein und mehr vom Getränkewagen der Bernwardswiese. „Für Glühwein und Co hätte es durchaus etwas kälter sein können. Aber Hauptsache, es blieb trocken. Das war alles klasse“, zog der IDG-Vorsitzende Michael Woller-Putz für seine IDG schließlich das zufriedene Fazit.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"