MHH-Forschungsprojekt sucht Teilnehmende
Viele Menschen kümmern sich um andere Personen und übernehmen täglich anfallende Aufgaben. Sie fahren einen Bekannten zum Arzt, helfen einer Nachbarin beim Einkaufen oder schauen bei einer Freundin regelmäßig nach dem Rechten. Wer sich um schwerkranke Personen im Freundes-, Bekannten- oder Nachbarschaftskreis kümmert, leistet damit einen wichtigen Beitrag. Genau dieses Engagement steht nun im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts der Medizinischen Hochschule Hannover und des Universitätsklinikums Erlangen.
Das Forschungsteam möchten herausfinden, welche Erfahrungen Zugehörige machen, was sie belastet und welche Unterstützung sie sich selbst wünschen. Gesucht werden volljährige Teilnehmende, die sich mindestens vier Stunden pro Woche um eine schwerkranke Person kümmern ohne mit ihr verwandt zu sein.
Unter „kümmern“ verstehen die Forschenden ganz unterschiedliche Tätigkeiten, wie zum Beispiel die Begleitung zu Arztterminen, Unterstützung bei Behördengängen, Erledigung von Einkäufen oder einfach mit jemandem Zeit zu verbringen.
Eine Teilnahme trägt nicht nur zur wissenschaftlichen Erkenntnis bei, sondern hilft auch, das Engagement vieler Menschen sichtbar zu machen und ihre Situation langfristig zu verbessern. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Unterstützungsangebote für Zugehörige, die sich kümmern, zu entwickeln.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme finden Interessierte auf folgender Webseite:
https://www.mhh.de/allpallmed/noca
Die Teilnahme erfolgt durch einen Online-Fragebogen und dauert etwa 15-20 Minuten. Sie wünschen sich eine Papierversion des Fragebogens? Gerne senden wir Ihnen diese zu. Nehmen Sie Kontakt auf zu Catharina Münte (Telefon: 0511 532-4506 E-Mail: Muente.Catharina@mh-hannover.de). Eine Teilnahme an der Studie ist noch bis zum 31.01.2026 möglich.



