Kaffee verbindet Bürger und Polizei
„Coffee with a cop“ beim Wochenmarkt: Mit der Polizei im Gespräch auf dem Fiedeler Platz
Nicht durch der Duft nach frischgebrühtem Kaffee hat am 10. Oktober, beim freitäglichen Wochenmarkt auf dem Fiedeler Platz, viele Döhrenerinnen und Döhrener zum Info-Mobil der Polizei geführt.
„Unsere Aktion ‚Coffee with a cop‘ wird von der Bevölkerung gern als niedrigschwelliges Angebot genutzt, um mit uns ungezwungen mal bei einem Kaffee ins Gespräch zu kommen“, weiß der die Aktion leitende Ricklinger Kontaktbereichsbeamte und Polizeioberkommissar Torben Abel. Das aus den USA übernommene und seit drei Jahren regelmäßig in Hannover laufende offene Angebot werde gern genutzt, um individuelle Anliegen und Wünsche vorzubringen, mit denen die Bürgerinnen und Bürger wohl sonst nie extra aufs Polizeikommissariat kommen würden. Neben dem gegenseitigen allgemeinen Austausch finden die Standbesucher auch Informationsmaterial zu Themen wie Einbruchschutz und Fahrradcodierung, Trickbetrug und Taschendiebstahl. „Aber wir betreiben auch in eigener Sache dabei Nachwuchswerbung“, verweist Torben Abel auf Praktikums- und Studiumsmöglichkeiten.
Das je nach Standort fünf- bis siebenköpfige Team vom Polizei-Infomobil bietet im Oktober 2025 mit seinem Kaffee- und Infogesprächsangebot an gleich an mehreren Terminen in Hannover, Laatzen und Seelze das Angebot, bei einer Tasse Kaffee in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Die Aktion wurde aus den USA, wo „Coffee with a cop“ längst etabliert ist, übernommen. Auf dem Wochenmarkt am Fiedeler Platz sind es neben Torben Abel dieses Mal unter anderem der Döhrener Kontaktbeamte und Polizeihauptkommissar (PHK) Klaus-Dieter Teune und Oliver Dlugosch (PHK), vom Präventionsteam der Polizei Hannover, als Berater zu technischen Sicherungsmaßnahmen gegen Ein- und Aufbrüche. „Wir bieten dazu vom spezialisierten Präventionsteam auch persönliche Beratungstermine daheim, vor Ort, an“, empfiehlt Torben Abel allen Interessierten.
Bei den bis zu fünfstündigen und zeitlich je nach örtlichem Bedarf über den Tag verteilten Kaffee-Aktionstagen auf gut frequentierten Plätzen, wie bei Wochenmärkten oder Veranstaltungen, zählt er durchaus bis zu 150 Gespräche mit Standbesuchern, von Kleinkind – „für die haben wir unter anderem Kinderpolizei-Ausweise und auch Malbücher“ – bis hin zum betagten Senior. „In Kürze erstellen wir unseren Standplan für das kommende Jahr. Den Fiedeler Platz werden wir dabei wohl im Frühjahr, spätestens aber noch bis zu den Sommerferien wieder besuchen“, blickt Torben Abel voraus und lädt für dann Jung und Alt wieder zum Gespräch ein. Für die Erwachsenen auch wieder mit frisch gebrühtem Kaffee. TL




