Sportabzeichen: Atmosphärische Momente

Es ist immer eine besondere Atmosphäre an diesem Ort, früher auch als „Mehrkampfanlage“ bekannt. Zugleich ergibt sich oft ein Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern sowohl seitens der „Offiziellen“ als auch der Sporttreibenden aus den Vorjahren.
Gemeint ist das Erika-Fisch-Stadion im Sportpark Hannover, vom Bezirk Döhren-Wülfel-Mittelfeld aus bequem zu erreichen. Die aus Hannover stammende Namensgeberin des Stadions war übrigens selbst erfolgreiche Leichtathletin und ehemals Olympiateilnehmerin.
Wenn das Wetter mitspielt, frühlingshafte oder frühsommerliche Bedingungen herrschen, nicht zu warm, kein Regen, also gutes Sportwetter, macht der “kleine Sport“ dort noch mehr Spaß, und gegen Abend hin, bei langsam untergehender Sonne, auch besonders atmosphärisch.
Die Sportabzeichen-Prüfung, die dort zu bestimmten Terminen abgelegt werden kann, ist in erster Linie ein „Wettkampf gegen sich selbst“, wie es ein Prüfer einmal treffend sagte. Und in den Kategorien Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer gibt es mittlerweile eine beachtliche Auswahl an Disziplinen im Leistungskatalog.
Neben den Sportabzeichen-Absolventinnen und -Absolventen aller Altersgruppen, die ihrer Freizeitbeschäftigung nachgehen, sind ebenfalls andere Sporttreibende auf dem weiten Areal in Sachen Leichtathletik aktiv, durchaus auch mit Leistungssport- und Meisterschafts-Ambitionen. Kurzum: Dort „lebt“ der Sport, es fühlt sich ein wenig nach Zehnkampf und Vielseitigkeit an. Allein das Zuschauen macht Spaß und wirkt motivierend.
Und nicht zu vergessen: Ohne Freiwillige, die die Prüfungen abnehmen und sich um die Formalitäten kümmern, geht bzw. läuft nichts. Der Dank gilt daher auch dem Prüf- und Organisationsteam vor Ort. Bitte weitermachen, denn das Ehrenamt ist – wie wir wissen – eine Arbeit bzw. Aufgabe, die unbezahlbar ist.
Norbert Wertheim
Hannover




