Onay zeichnet Grundschule Beuthener Straße aus
Oberbürgermeister Belit Onay zeichnet die Grundschule Beuthener Straße als beste Energiesparschule aus
27 geehrte hannoversche Schulen sind Impulsgeber für Klimaneutralität
Über eine Leistungsprämie in Höhe von 250 bis 2000 Euro freuen sich seit Ende Oktober gleich 27 hannoversche Schulen. Mit dieser Auszeichnung belohnt die Landeshauptstadt Hannover bereits zum elften Mal das energie- und klimabewusste Engagement von Energiesparschulen. Sieger bei der Ehrung im hannoverschen Rathaus und somit auf Platz 1: die Grundschule Beuthener Straße. Hier lobte die mehrköpfige Jury das vielfältige und bunte Gestalten mit vielen Klimaschutzaktionen an der Mittelfelder Grundschule. So wurde gemeinsam ein Energie-Song komponiert; Kisten zu allen 17 Nachhaltigkeitszielen gebaut, die das jeweilige Ziel veranschaulichen; im Innenhof ein Insektenbiotop angelegt; eine Projektwoche zum Thema „Frieden und Gerechtigkeit“ durchgeführt und vieles mehr. Bei allen Projekten fiel dabei die große Kreativität und Phantasie der Schülerinnen und Schüler auf. Das schwierige Thema „Frieden“ wurde durch Theaterspiel und Tänze ausgedrückt. Zur Illustration des Energie-Songs gestalteten Schülerinnen und Schüler zudem Selbstporträts. Und für das Insektenbiotop wurden aus Getränkeverschlüssen originelle Insektentränken gebastelt.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Grundschule Beuthener Straße als Siegerin erfolgreich am Programm „Gruppe schulinternes Energiemanagement“ (GSE) teilgenommen.
„Die heute ausgezeichneten Schulen zeigen, wie Klimaschutz geht. Indem sie Nachhaltigkeit aktiv vorleben und die ganze Schulgemeinschaft einbinden, inspirieren sie uns alle. Sie zeigen, dass durch gemeinschaftliches Handeln positive Veränderungen bewirkt werden und die Herausforderungen durch den Klimawandel gelöst werden können. Für mich sind sie damit wichtige Impulsgeber, um unser gemeinsames Ziel ein klimaneutrales Hannover zu erreichen“, lobte Oberbürgermeister Belit Onay bei der Feierstunde zur Ehrung im Rathaus.
Energiesparen gehöre über das ganze Jahr zum Schulalltag. Darüber hinaus engagierten sich Schulen mit einer Vielzahl von weiteren praktischen Projekten wie Abfalltrennung, Fahrradwerkstätten, Aktionen gegen Elterntaxis, fair gehandelten Produkten, gesunden Frühstücksangeboten oder Schulgartengestaltung für eine nachhaltige Gestaltung ihrer Umwelt. „Auch die für eine lebenswerte Zukunft wichtige Demokratiebildung wird gelebt“, so Onay weiter.
27 Schulen hatten sich zum diesjährigen Wettbewerb beworben, von denen fünf Schulen Hauptpreise von 1.000 bis 2000 Euro erhielten. 15 weitere Schulen erhielten eine gleichwertige Prämie in Höhe von 500 Euro, darunter die Wülfeler Kardinal-Bertram-Schule und die Döhrener Dietrich-Bonhoeffer-Realschule. Eine Anerkennungsprämie in Höhe von 250 Euro gewann unter anderem die Döhrener Glocksee-Schule.
Die Leistungsprämie wird seit 2014 jedes Jahr als zusätzlicher Ansporn im Rahmen des GSE-Programms vergeben, mit dem die Stadt seit 1994 das Thema Energiesparen an Hannovers Schulen fördert. Das Prinzip: Gemeinsam achten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulhausmeister, unterstützt von Energiefachleuten, auf einen effizienten Umgang mit Energie im Schulalltag. Dafür erhalten sie einen „Basis-Bonus“ von 1,50 Euro pro Schüler/-in und Jahr. 90 Prozent der Schulen in Hannover machen regelmäßig mit und vermeiden so pro Jahr rund 650 000 Euro Energiekosten und 2300 Tonnen Kohlendioxidausstoß. TL



