Ansgarhaus feiert 50-jähriges Jubiläum
Mit festlichem Gottesdienst und Empfang feierte das Ansgarhaus in Döhren sein 50-jähriges Bestehen Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner, Mieterinnen und Mieter, Angehörige, Mitarbeitende, Ehrenamtliche sowie Gäste aus Kirche, Politik und dem Stadtteil kamen am 18. Juni zusammen, um auf fünf Jahrzehnte gelebter Gemeinschaft zurückzublicken. Der katholische Regionaldechant Propst Wolfgang Semmet und die evangelische Superintendentin Meike Riedel gestalteten gemeinsam den Jubiläums- und Patronatsgottesdienst und verdeutlichten so die oekumenische Verbundenheit, die das Ansgarhaus seit seiner Gründung prägt.
Einen besonderen Beitrag zur Jubiläumsfeier leistete St.Petri-Pastor i.R. Jörg Haunert. Als Zeitzeuge erinnerte er an die Geschichte des Hauses und ließ die Entwicklung des Ansgarhauses in den vergangenen 50 Jahren lebendig werden. In ihren Ansprachen würdigten Einrichtungsleiterin Sandra Richter und ihre Stellvertreterin Sandra Schindler die vielen Menschen, die das Ansgarhaus in den vergangenen fünf Jahrzehnten geprägt haben: von den Bewohnerinnen und Bewohnern, über Mitarbeitende und Ehrenamtliche, bis hin zu den Kirchengemeinden, den Trägern und zahlreichen Unterstützern. Besonders dankten sie den fünf Trägern des Hauses: dem Caritasverband Hannover, dem Diakonischen Werk Hannover, der St.-Petri-Kirchengemeinde, der St.-Bernward-Gemeinde und der Auferstehungsgemeinde.
Ein besonderer Dank galt zudem dem Förderkreis und der Stiftung des Hauses. Durch zahlreiche Spenden kann aktuell die Neugestaltung des Brunnens im Garten umgesetzt werden. Die Stiftung unterstützt zudem die Modernisierung des Lastenfahrstuhls und trägt damit zu wichtigen Verbesserungen im Alltag der Einrichtung bei. Zu den Gratulanten gehörte auch Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg, der in seinem Grußwort die Bedeutung des Ansgarhauses für den Stadtteil Döhren hervorhob und die Einrichtung zum Jubiläum beglückwünschte. Ein emotionaler Höhepunkt der Feier war die Ehrung von Brigitte Köhler und Pastor Michael Wohlers. Beide hatten ursprünglich die kommissarische Leitung des Ansgarhauses für wenige Monate übernommen. Aus dieser Übergangszeit wurden schließlich nahezu zweieinhalb Jahre, in denen sie das Haus mit großem Engagement, Verlässlichkeit und persönlichem Einsatz begleiteten. Für ihre Verdienste wurden sie unter großem Applaus der Gäste besonders gewürdigt. Zum Abschluss richtete der Vorstandsvorsitzende und Pastor im Ruhestand, Peter Gottfried Schmidt, einige Worte an die Gäste. Er dankte allen Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz und hob dabei insbesondere die Arbeit der Pflege, der Hauswirtschaft und der Haustechnik hervor. Sein Dank galt zugleich allen Berufsgruppen des Hauses, deren Engagement das Leben im Ansgarhaus Tag für Tag prägt. Darüber hinaus sprach er die Herausforderungen an, mit denen Pflegeeinrichtungen heute konfrontiert sind, von steigenden Kosten bis hin zu sich verändernden Rahmenbedingungen. Umso wichtiger seien „Zusammenhalt, Engagement und die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten“, damit das Ansgarhaus auch künftig ein verlässlicher Ort für die Menschen im Stadtteil und seine Bewohnerinnen und Bewohner bleibe. Das Jubiläum bot Gelegenheit, dankbar auf die vergangenen 50 Jahre zurückzublicken und zugleich mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen. Beim anschließenden Empfang klang die Feier in geselliger Atmosphäre aus. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für persönliche Gespräche und gemeinsame Erinnerungen an die Geschichte des Ansgarhauses. Im Wunsch, gemeinsam in Frieden zu leben und für das Miteinander Lösungen zu finden, lobte Superintendentin Meike Riedel: „Dies ist ein Ort, an dem Menschlichkeit sichtbar und das Miteinander gelebt wird. Danke dafür an alle Haupt- und Ehrenamtlichen und Gottes Segen für die nächsten 50 Jahre!“


