Freizeitheim: Stadt gibt Neubau-Studie in Auftrag
Stadt gibt im Jahr des 50-jährigen FZH-Bestehens Machbarkeitsstudie für Freizeitheim-Neubau in Auftrag
Döhrens unendliche Geschichte: nächstes Kapitel, um Stadtteilbibliothek und Bürgerbüro ergänzt
Das Freizeitheim Döhren ist vor 50 Jahren, am 9. September 1976, vom damaligen Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg seiner Bestimmung übergeben worden. Es ist seitdem das kleinste kommunale Freizeitheim in Hannover. Seit rund 20 Jahren wird nicht nur deshalb darüber diskutiert, ob der An der Wollebahn 1 gelegene Gebäudekomplex einem größeren Neubau weichen soll. Gründe dafür sind Fragen der konzeptionellen Erweiterung und regelmäßig wachsende Kosten der baulichen Sanierungsmaßnahmen. Doch trotz entsprechender Beschlüsse wurde das Thema Sanierung oder Neubau hier immer wieder verschoben. Zuletzt 2024, weil die Stadt Hannover das Freizeitheim Ricklingen damals als dringlicher ansah.
Nun jedoch hat die Stadt Hannover eine Machbarkeitsstudie für einen Freizeitheim-Neubau in Döhren in Auftrag gegeben, in der es auch um die Möglichkeit der Umsetzbarkeit geäußerter Wünsche aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren dazu in den Jahren 2020-2022 geht. Dies teilte Stadtbezirksmanager Sven Berger jüngst den Mitgliedern des Bezirksrat Döhren-Wülfel auf der aktuellen Sitzung des Gremiums mit. Beauftragt wurde damit das externe Planungs-Architekturbüro Remke Partner. Nach Auftaktgesprächen ab Ende Mai mit verschiedenen Akteursgruppen geht es dabei auch um die Synergieeffekte und optimale Flächennutzung. Denn das neue Freizeitheim soll auf dem Grundstück Peiner Straße 5/7/9 am bisherigen gemeinsamen Standort von Stadtteilbibliothek und Bürgerbüro errichtet werden – und beide Einrichtungen sollen in das neue Gebäudekonzept integriert werden. Denn auch Stadtbibliothek und Bürgerbüro klagen seit Jahren dort immer wieder über Heizungsausfälle im Winter und ein undichtes Dach im bisherigen Gebäude.
Von der Machbarkeitsstudie erhofft sich die Stadtverwaltung nun erste architektonische, kostentechnische und terminliche Aussagen. Und verschafft sich aus der Sicht kritischer Stimmen ein weiteres Zeitfenster. Denn für den Bezirksrat Döhren-Wülfel sollen erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie Ende 2026 beziehungsweise im Frühjahr 2027 vorliegen. Aktuelles Zeitfenster für den Baubeginn an der Peiner Straße ist aktuell das Jahr 2030.



