Lokales

Bezirksrat: Demokratie lebt von Mitmachen

[DÖHREN]

Unter dem Motto „Demokratie im Stadtbezirk“ lud der Bezirksrat Döhren-Wülfel zur öffentlichen Sitzung in das Freizeitheim Döhren ein. Ziel war es, das vielfältige Engagement im Stadtbezirk sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Bürgerschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu fördern.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und beteiligten sich rege an den Gesprächen. In kurzen Impulsvorträgen stellten sich Initiativen, Vereine und Einrichtungen vor, die auf unterschiedliche Weise Demokratie, Beteiligung und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken – darunter die Omas gegen Rechts, der Verein SchMitt, die Grundschule Beuthener Straße, die DLRG Bezirk Hannover-Stadt sowie die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule.

An der Grundschule Beuthener Straße lernen Kinder früh, was Mitbestimmung bedeutet – etwa durch Klassensprecherwahlen und Projekte zur fairen Streitkultur. In spielerischen Formaten wie „Im Dschungel wird gewählt“ erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass jede Stimme zählt und Verantwortung Teil des demokratischen Miteinanders ist. Die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule fördert mit Schülervertretung, Streitschlichtung und dem A-Team gegen Diskriminierung demokratische Kompetenzen in einer Schule mit über 40 Nationalitäten. Hier werden Vielfalt und Respekt im Schulalltag aktiv gelebt – von Mitsprache bis zum gemeinsamen Einsatz gegen Ausgrenzung.

Die DLRG Bezirk Hannover-Stadt e.V. vermittelt Werte wie Humanität, Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein vor allem in der Jugendarbeit. Neben Schwimmausbildung und Wasserrettung lernen Kinder und Jugendliche hier Teamgeist, Hilfsbereitschaft und soziale Verantwortung – zentrale Elemente demokratischer Kultur. Der Verein SchMitt e.V. schafft im Stadtteil Mittelfeld Räume für Begegnung und Austausch auf Augenhöhe. Mit offenen Angeboten, Bildungsprojekten und Stadtteilaktionen fördert SchMitt e.V. gegenseitiges Verständnis, baut Vorurteile ab und tritt entschieden gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus ein. Die Omas gegen Rechts setzen mit Solidaritätswachen, Stolpersteinpflege und Bildungsprojekten ein starkes Zeichen für Zivilcourage.

Als generationsübergreifende Bewegung vermitteln sie demokratische Werte weiter, fördern Dialog und zeigen: Demokratie braucht Haltung – jeden Tag. „Demokratie lebt vom Mitmachen – und das nicht nur in Wahljahren. Die vielen Initiativen in unserem Stadtbezirk zeigen, dass Engagement, Respekt und Zusammenhalt das Fundament unseres Zusammenlebens bilden“, betonte Gabriele Jakob, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel. „Mit Veranstaltungen wie dieser wollen wir den Dialog zwischen Bürgerschaft, Politik und Zivilgesellschaft weiter stärken und sichtbar machen, dass Demokratie in Döhren-Wülfel tagtäglich gelebt wird.“

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